Frauen und die ungeliebte Altersvorsorge

Frauen und die ungeliebte Altersvorsorge

Das ist einer der Gründe, warum ich mich auf finanzielle Sicherheit für Frauen spezialisiert habe.

Im Januar diesen Jahres traf eine Kundin während des Beratungsgespräches folgend Aussage über ihre Altersvorsorge: „das brauche ich nicht, mein Mann bekommt einmal eine gute Rente, die reicht, zusammen mit meiner kleinen Rente, für uns beide und im Alter werden ja auch die Ansprüche weniger“.

Dieser Satz zeigt mir wieder einmal mehr, dass sich Frauen noch zu wenig mit diesem Thema beschäftigen und es verdrängen, obwohl gerade wir Frauen besonders stark von Altersarmut bedroht sind.

Der Plan A meiner Kundin kann durchaus funktionieren, hier darf allerdings nichts Unvorhersehbares geschehen.

Was passiert, wenn der Ehemann ein Pflegefall wird und seine Rente zu 2/3 zur Finanzierung der Pflege verwendet werden muss ?

Was passiert, wenn der Ehemann berufsunfähig wird, nicht mehr arbeiten kann und dadurch auch noch die Rentenhöhe reduziert wird?

Was passiert, wenn sich die Wege trennen und jeder für sich selber für das Alter vorsorgen muss ?

Was passiert, wenn die Kosten im Alter doch die Einnahmen übersteigen ?

Ganz schön viele Fragen und wenn‘s…..sie machen aber deutlich, wie wichtig die Altersvorsorge bzw. überhaupt die Vorsorge ist und auch wie wichtig sie vor allem für uns Frauen ist.

Denn es geht um unser Einkommen und unsere Alterssicherung !

Berechtigterweise kommt nun der Einwand, ob das alles finanziert werden kann ?!
Vielleicht nicht alle Eventualitäten, aber die wichtigsten Punkte wie Pflegezusatzversicherung und private Rentenversicherung auf jeden Fall.
Und je früher damit begonnen wird umso besser !

Durch meine Scheidung und die Zeit als alleinerziehende Mama fehlten mir auch die finanziellen Mittel, ich konnte nicht Vollzeit arbeiten und somit weist meine Renteninformation 674€ aus!

Heute habe ich einen Weg gefunden, meine Absicherung auf 4 Fundamente zu stellen und ich bin finanziell unabhängig von meinem Mann.

Dieses Wissen möchte ich gerne an euch weitergeben !

Schreibt mir eine Mail unter info@claudia-brammen.de oder eine PN.

Ich freue mich auch über ein Feedback in den Kommentaren und wenn Ihr diesen Blog in eurer Chronik teilt.

Liebe Grüße
Claudia

Wie ich Angst zu versagen abgelegt habe

Wie ich Angst zu versagen abgelegt habe

Als Mädchen und junge Frau war ich geplagt von Zweifeln und Versagensängsten. Die Schule, und besonders die Zeit im Gymnasium, war für mich immer ein Graus. Meine Noten waren schlecht, mein Selbstwertgefühl gleich null. Ich fühlte mich völlig deplatziert.

Das Ende vom Lied war, dass ich in der 11. Klasse von der Schule ging und eine Ausbildung zur Arzthelferin begann. Das war nicht mein Traumberuf. Noch dazu war ich für mein Gewicht zu klein, wurde gehänselt und auch mein Chef demütigte mich mit Aussagen wie:

„du bist nicht nur fett, sondern auch zu blöd dazu“.

Sicher kannst Du Dir vorstellen, was das mit einer jungen Frau wie mir angestellt hat, deren Selbstwertgefühl ohnehin sich schon auf Höhe der Teppichkante befand.

Bis zu meinem 39. Lebensjahr waren die Wörter wie Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Mut absolute Fremdwörter für mich.

2005 änderte sich dann mein gesamtes Leben.

Ich bin meinem Bruder Stefan ewig dankbar dafür, dass er mein Potenzial gesehen hat. Stefan hat mich an die Hand genommen hat und mir gezeigt hat, was in mir steckt!

Ich fing in seiner Versicherungsagentur als Assistentin an und er schenkte mir von Anfang an sein vollstes Vertrauen und macht mir immer wieder Mut! Drei Jahre später begann ich sogar die Ausbildung zur Versicherungsfachfrau, die ich nach nur 13 Monate als eine der Besten absolvierte.

2010 machte sich mein Bruder auf einen neuen beruflichen Weg. Er bot mir an, die Agentur zu übernehmen und ich sagte ohne zu zögern zu, obwohl mir noch vielen Ecken das Wissen dazu fehlte, wie ich eine Agentur zu führen habe.

Mein Mann hat mich während dieser Zeit immer wieder ermutigt und unterstützt und auch ihm habe ich viel zu verdanken. Aber auch ohne unserem tollen Kundenstamm, der mir sofort das Vertrauen aussprach und bis heute treu geblieben ist, wäre alles nicht möglich gewesen.

Die Angst zu versagen steckte tief in mir.

Alles lief prima…aber warum war ich nicht glücklich…warum hatte ich immer diese Angst zu versagen in mir?

Ich wusste, jetzt ist die Zeit gekommen, etwas an meiner „Denkweise“ zu ändern und meldete mich zu einem Persönlichkeitsseminar an.
Hier fand ich endlich die Antworten. Ich entdeckte meine Werte (Respekt, Ehrlichkeit und Vertrauen) nach denen ich leben möchte, lernte meine Komfortzone zu verlassen, welche Talente in mir steckten und vor allem was für Ziele ich hatte !!!

Seit dieser Zeit führe ein selbstbestimmtes, glückliches Leben und habe letztes Jahr mein erstes großes berufliches Ziel erreicht und bin sehr stolz!

Und wenn ihr meint, dass seitdem alles glatt läuft…natürlich nicht !!!

Nur mein „Mindset“ also die „Denkweise“ damit umzugehen, ist eine völlig andere als früher und so finde ich immer einen Weg aus den Krisen.

Wenn Dich das Thema interessiert und Du mehr Informationen möchtest, dann schreibe mir eine Mail unter info@claudia-brammen.de oder eine PN.

Ich freue mich auch auf Dein Feedback.

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Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung – ist das wirklich so wichtig?

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Hast Du auch schon mal von den Begriffen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung gehört und Dir im Anschluß die Fragen gestellt:

  • Brauche ich eine Vorsorgevollmacht?
  • Brauche ich eine Patientenverfügung?
  • Ist das wichtig für mich?
  • Betrifft mich das?

Hierzu gibt es nur eine klare Antwort: JA!
Und es betrifft jeden und ist unabhängig vom Alter, Geschlecht, Familienstand, beruflicher Situation etc.

Das hat doch noch Zeit.

Wenn es Dir geht wie den Meisten, dann hast Du das Thema auf später verschoben. „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung klingt irgendwie wichtig, ist aber nicht dringend.“ schießt es Dir durch den Kopf. „Vorher steht noch der Geburtstag von Tante Else auf dem Programm, die Organisation des Strassenfestes und die Umzugskisten im Keller sind auch noch nicht ausgeräumt. Außerdem tauchen dabei so viele Fragen auf. Ach komm´- nächste Woche müsste auch noch reichen.“

Wenn Dir das bekannt vorkommt, dann solltest Du folgende Geschichte lesen.

Als 2012 die ersten Vollmachten auf den Markt kamen, füllte unsere gesamte Familie die Formulare sofort aus.Im Laufe der Zeit hat sich herausgestellt, dass Besitzer einer Immobilie, Selbständige oder auch juristische Personen diese besser von einem Notar erarbeiten, unterschreiben und auch dort hinterlegen sollten; auch das haben wir gemacht mit einer Ausnahme…meine Schwiegereltern.

Das war eine fatale Fehleinschätzung.

Leider ist mein Schwiegervater vor 3 Wochen im (Juli 2018) verstorben. Anstatt diesen Abschied verarbeiten zu können, müssen wir uns mit Behörden und einer nicht begreifbaren Bürokratie auseinandersetzen. Noch dazu wohnen wir 300 km entfernt. Ohne den unermüdlichen Einsatz meiner Stieftochter und deren Lebenspartner vor Ort, wäre das alles noch schwieriger.

Die Hausbank meiner Schwiegereltern hat uns gestern mitgeteilt, dass die Vorsorgevollmacht nicht anerkannt wird und mein Mann – als einziger Erbe und Bevollmächtigter – keinen Zugriff auf das Konto erhält.

Die Begründung lautet: es stehen zwei Bevollmächtigte in der Vollmacht und die Schwiegereltern hätten ein bankinternes Formular unterschreiben müssen, das den Sachverhalt exakt regelt. Leider wurden sie darauf nicht hingewiesen.

Jetzt muss vom Amtsgericht ein Betreuerausweis für meinen Mann ausgestellt werden, da meine Schwiegermutter keine Rechtsgeschäfte mehr tätigen kann. Das dauert ca. 4-6 Wochen. Einfach ohne Worte.

Hätten wir alles über einen Ansprechpartner machen lassen, würde dieser nun für uns genau hier einspringen und uns zur Seite stehen. Hätte, hätte Fahrradkette.

Meine 3 besten Tipps zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung:

1.) Schieb´ das Thema nicht auf die lange Bank.
Eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung sollte jeder haben. Mal liebsten würde ich schreiben. MUSS JEDER haben. Wir allen wissen, wie schnell sich das Leben ändern kann.

2.) Dokumente nur vom Profi.
Ich empfehle Dir, die Dokumente von einen Notar erstellen und beglaubigen zu lassen. Du solltest Dich mit schlimmem Halbwissen und Formularen aus dem Internet, sondern mit Hilfe von Experten wie Notare oder Firmen wie z.B. Jura Direct, Deutsche Vorsorgedatenbank angehen.

Der Notar ist absolute Experte auf dem Gebiet. Er wird Dich auf alles hinweisen, was wichtig ist und worauf Du nicht kommst. Siehe die Geschichte mit meinem Schwiegervater. Eine Beurkundung kostet zwar Geld, sie erspart Dir aber viel Ärger, Zeit und Mühe und schont Deine Nerven in ohnehin emotional aufwühlen Zeit.

3.) Beide Dokumente müssen alle zwei Jahre erneuert werden.
Trag´ Dir den Termin in deinen Kalender ein.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich zu informieren und beraten zu lassen.

Wenn Ihr mehr Informationen möchtet, schreibt mir eine Mail unter info@claudia-brammen.de oder eine PN, ich melde mich auf jeden Fall.

Aber auch über ein Feedback freue ich mich

 

 

 

Liebe Grüße

Deine
Claudia Brammen

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